Brauchtum

Silvesterwuerfeln

Einer der urhessischsten - und am meisten vom Aussterben bedrohten - Braeuche ist das Silvesterwuerfeln. Diesem Brauch ist - wie der Name sagt - am Besten am letzten Tag des Jahres zu froehnen. Traditionell finden die Silvesterwuerfelveranstaltungen am Nachmittag statt, um sicherzustellen, dass die Beteiligten noch ansprechbar sind, aber auch um einen Vorwnad zu bieten, schon vorzeitig mit dem Trinken anzufangen.

Und das Beste ist: Man braucht nicht viel dafuer, lediglich Torten, Presskoeppe, oder andere Sorten Worscht, um die es sich zu wuerfeln lohnt, drei Wuerfel und ein paar (Exil-)hessen, Hessen, Nichthessem, die es werden wollen, prohessische Proselyten oder einfach tolerante und wissberierige Nichthessen. Der Brauch laesst sich also auch bestens in der Diaspora pflegen! Pro Runde wird um ein gemeinsam gekauft oder gestiftetes Naturalgut gewürfelt, das am Ende der Runde einen Besitzer gefunden hat. Der Brauch soll übrigens durch Franzoesische Besatzer waehrend das dreissigjaehrigen Krieges in die Region Mittelhessen gekommen sein.

Die Regeln: Der Reihe nach wuerfeln alle um das Gut wuerfelnden Mitspieler so lange mit drei Wuerfeln, bis zwei Wuerfel die gleiche Augenzahl zeigen. Dieser Wurf zaehlt, der naechste wuerfelt. Derjenige, der am Ende der Runde das hoechste Pasch hat, darf (notfalls nach einem Stechen) die gemeinsam bezahlte Torte/Wurst.... behalten.

Quelle: u.a.

www.laubach-online.de

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